Die Brennerei


Traditioneller Brennprozess

DIECKMANN Korn wird aus Weizen und Roggen aus eigenem Anbau hergestellt. Das Getreide wird vermahlen und anschließend mit Wasser vermengt. Es entsteht die sog. Maische. Dieser wird enzymreiches Malz zugesetzt, damit aus der Getreidestärke Zucker entsteht. Die entstandene süße Maische wird über mehrere Tage mit Hefebakterien vergoren. Hierbei entsteht Alkohol.

Danach erfolgt der eigentliche Brennvorgang. Der Alkohol verdampft und wird mehrfach destilliert, um unerwünschte Geruchs- und Geschmacksstoffe zu entziehen. Aus dem Rohbrand wird durch schrittweise Veredelung der hochklassige Feinbrand.


Manufaktur im Familienbesitz

Der historische landwirtschaftliche Betrieb am Nordertor in Helmstedt ist von jeher die Dieckmann`sche Produktionsstätte. Er hat sich im Laufe der Zeit verändert und bewegte Zeiten durchgemacht. 1919, kurz nach dem 1. Weltkrieg, kaufte Udo Dieckmann den Vierseitenhof. Durch unternehmerischen Mut und kaufmännisches Geschick stabilisierte er den Betrieb. Sein Augenmerk lag auf der Landwirtschaft, der Weizenbrennerei und dem Verkauf des Weizenkorns.

Die Weizenbrennerei gibt es seit 1729. Ursprünglich lag der heute mitten in der Stadt gelegene Betrieb außerhalb der Stadt Helmstedt. Er war eine wichtige Herberge, wenn die Stadttore geschlossen waren. Hier wurden die Reisenden versorgt, und so lag es nahe, Brot, Bier und Weizenkorn selbst herzustellen und an die Gäste zu servieren. Die angeschlossene Landwirtschaft lieferte von jeher das Getreide dazu.